Vom Umgang mit Wahrheit und Information

Ohne die Erfindung des Buchdrucks hätte die Reformation keine Chance gehabt.
Ohne die Erfindung des Internets hätten die Demokratiebewegungen in arabischen Ländern in Asien und Osteuropa keine Chance. Dank Wikileaks & Co werden Kungeleien, Seilschaften und Vetternwirtschaft in unserem Land gnadenlos aufgedeckt – und das ist gut so! Jeder, der ein Amt anstrebt muss damit rechnen, dass Altlasten das frisch gewonnene Amt wieder gefährden. Das erfährt gerade der Bundespräsident. Wenn er sich im Amt hält, wird das eine Lehre für alle zukünftigen Bewerber sein. Nur mit Ehrlichkeit macht man sich in solchen Ämtern nicht angreifbar. Nach dem Rücktritt von Baron zu Guttenberg und der Kredit-Affäre Wulff steht im Raum, wer als nächstes über Altlasten stolpert.
Aus den Reihen der Feinde und Neider wird ein Judas plötzlich und unerwartet via Internet Dateien an der richtigen Stelle einschlagen lassen und die nächste Affäre ins Rollen bringen. Hochgefährliche Bankdaten oder Privatdossiers reichen für die Hinrichtung auf der medialen Guillotine. Waren es früher die Springers, Augsteins und Nannens, die den Daumen senken konnten, so ist es heute ein Millionenheer welches in den sozialen Netzwerken mit einem Klick die Existenzzerstörung auslöst.
Bei der Piratenpartei ist Transparenz in der Politik oberstes Gebot und Transparenz ist jetzt gleichzeitig die Waffe mit der sich die Partei selbst bedroht. Wenn man das Resümee zum Offenen Brief eines prominenten Piraten aus Berlin liest, kann man nur über menschliche Abgründe und Dummheit staunen. Bemerkenswert ist, dass die Transparenz dann doch begrenzt wurde. Der offene Brief ist jetzt nicht mehr offen …
Nach hoffnungsvollem Start macht man den im September in Berlin errungenen Wahlrfolg zu Nichte. Beim hochtransparenten Schauspiel schauen politischen Gegner zu, wie sich technisch intelligente Menschen mit der sozialen Intelligenz und zwischenmenschlichen Beziehungen schwertun.
Das alles wiegt umso schwerer weil das überhaupt nicht zum selbst gewählten Anspruch passt. Solche Ferkeleien und Machenschaften erwartet man bei Altparteien.
In solch schweren Fällen ist dort mangelnde Internetkompetenz hilfreich. Man kann nicht unüberlegt zur Tastatur greifen, um den Kontrahenten einen Streich zu spielen.
Nur im direkten Duell werden die Pofallas gegen die Bosbachs hemmungslos und lassen Sicherungen durchberennen:

Andererseits macht die Art von Sprachlosigkeit, wie sie von Silvana Koch-Mehrin in der Mitte des Videos demonstriert wird, auch nur extrem lächerlich und unwählbar. Aber das macht wohl nichts mehr weil es bald keine Wähler mehr für diese Partei gibt.

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Ab in die Wüste – Hinweise für die SEO-Sparte

Täglich kommen hier Anfragen nach Link-Tausch u.ä. an. So etwas ist nicht kreativ und wird automatisch als Spam abgelehnt, wenn es noch nicht einmal in Deutsch formuliert werden konnte. Exklusive Beiträge sind willkommen. Wer hier auf der Seite durch einen Link von einem selbst geschriebenen Beitrag vertreten sein möchte, hat zwei Möglichkeiten:
Er erstellt ein 08-15-Advertorial mit Bild oder Video und zahlt dafür 50 Euro für einen Platz im Weblog. Die Erscheinungsdauer ist ein Jahr.
Er strengt sich richtig an und bemüht einen Autor, der Exklusives, Persönliches oder Witziges schreibt – also etwas, das unsere Leser mögen.
Die Einblendung des nachstehenden YouTube Videos erfolgt völlig ohne Honorar und ist auch zeitlich unbegrenzt.

… und das einfach nur, weil das Video kreativ ist und das beworbene Produkt in die heutige Zeit passt.
Ein weiteres Fallbeispiel für kostenlose Werbung für die Automobilbranche: Wer wie der Autor ein fast fehlerfreies Hybridfahrzeug seit 6 Jahren schätzt, könnte es z.B. einem Abiturienten aus der Familie überlassen, damit er damit nach bestandener Prüfung in die Wüste fährt und hier darüber berichtet. Ziel Lop Nor oder Siwanichts ist unmöglich ;-)

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Putins Gegner setzen Drohnen ein

Drohnen kamen letzte Woche ins Gerede, weil eines ihrer teuersten Exemplare aus den USA gerade vom Iran eingefangen wurde und zur Schau gestellt wird, was dem US-Präsidenten sicherlich peinlich ist. Sein russischer Kollege wird sich über Billigdrohnen ärgern, weil sie die wahre Größe der Demonstrationen nach der Wahlfälschung dokumentieren: http://www.ridus.ru/news/14365/

Zivile Drohnen lassen sich von Bastlern mit Investitionen in Höhe von ein paar hundert Euro zusammensetzen.
Während man hierzulande unterstellt, dass diese Spielzeugdrohnen vornehmlich zum Spannen beim Nachbarn eingesetzt werden, hat der russische Blogger neue Einsatzmöglichkeiten demonstriert: Wenn das Staatsfernsehen den Umfang von Großdemonstrationen nicht dokumentiert, so macht er es eben selbst via Mini-Drohne und Veröffentlichung im Internet.

Unsere Deutsche Erfinderkunst bringt technisch perfektere Drohnen auf den Markt. Ein Kasseler Unternehmen baut High-Tech-Drohnen zum Preis von Mittelklasseautos und führt sie bei YouTube vor.

Details stehen in der Lokalzeitung. Viel billigere Quadrocopter gehören mit maximal 500 Gramm Nutzlast zu den Low-Cost-Drohnen. Per Fernsteuerung können sie moderne Kameras in Positionen für Luftaufnahmen transportieren.

Profimodelle von zivilen Drohnen wurden beispielsweise zur Überwachung von Castortransporten eingesetzt. Sinnvollere Einsatzgebiete sind denkbar, z.B. zur Beweissicherung bei Schäden an hohen Gebäuden oder bei Gewaltexzessen auf Demonstrationen oder in Fußballstadien. Kein Polizist müsste sich in Lebensgefahr begeben und mit einer Kamera in den Fokus gewaltbereiter Hooligans geraten. Abgesehen davon würde eine herannahende Videodrohne viele strafbare Handlungen vermeiden, weil die Täter sehen, dass sie unter Beobachtung stehen und strafbares unterlassen.

Die Angst, dass Fehlverhalten bei Polizeieinsätzen aus der Luft dokumentiert wird, könnte der russischen Opposition bei ihrer weiteren Entfaltung helfen. Wer will jetzt im Internet oder in der Nach-Putin-Zeit vom fliegenden Blogger-Feldherrnhügel aus als Polizeischläger geoutet und später bestraft werden?

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Phantom: das griechische Wort für Trugbild

Der Wikipediatext beginnt mit: „Phantom (von gr.: Phantasma, Phantasie) bedeutet Trugbild, unwirkliche Erscheinung, Einbildung oder Gespenst, Geist“.

Betrug und Verschwendung wird in unseren Köpfen jetzt wohl auch noch damit verknüpft sein.
Wozu mussten Milliarden für Phantom-Rüstung verschwendet werden, für die jetzt die europäischen Steuerzahler herhalten müssen? Überflüssige Flugschauen im Mittelmeer taugen allenfalls dazu, griechische Soldatenfrauen zu Witwen zu machen.

Griechenland hat schon immer über seine Verhältnisse gelebt und protzt in der Ägäis mit einer überdimensionierten Armee deren größter Gegner der NATO-Verbündete Türkei ist.
Zu den ca. 21000 griechischen Phantom-Rentnern von denen Spiegel und FTD berichten, kämen dann pro abgestürztes Kampfflugzeug auch noch Phantom-Waisen und –Witwen hinzu. Das sind weitere Kosten für griechische Tragödien für die wir Steuerzahler als Finanziers des Euro-Rettungsschirms aufzukommen haben. Nehmt den Griechen ihr Militärspielzeug weg und stellt Ihren Politikern unbestechliche europäische Konkursverwalter zur Seite, die jeden Ausgabenposten abzeichnen müssen, bevor das Geld überwiesen wird. Vielleicht gibt es dann in der nächsten Generation kompetente Politiker die verantwortungsvoll handeln und Griechenland wieder zu einem anerkannten und geachteten EU-Mitglied werden lassen.

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Ruinen schaffen ohne Waffen

Bericht in der Washington PostWarum Geld für Panzer ausgeben? Parlamentarier, welche sich zur Zustimmung bei neuen Rüstungsaufträgen drängen lassen, müssen sich in Zukunft immer öfter darauf einstellen, dass man sie als Lobbisten einer überlebten Zunft betitelt.
Die teure Waffenschau taugt allenfalls für Paraden wie am französischen Nationalfeiertag.

Da können sich die Führer der Welt noch mal an alter Stärke berauschen bevor sie sich wieder in die Niederungen der Banken- und Eurorettung bewegen müssen. Ihre wirklich wichtigen Kämpfe gehen an den Terminals der Wall-Street und anderer Börsenplätze verloren. Terroristen im Cyberwar und Spekulanten kann man nicht “klassisch” bekämpfen. Selbst dritte Weltländer wie Afghanistan oder Somalia kann man mit mit den teuren Waffen nicht befrieden.
Überhaupt gefragt: An welchen Grenzen hat Deutschland Feinde, vor denen man sich mit schweren Waffen aus milliardenschweren Rüstungsdeals schützen müsste?
Der neue Feind steht im Web und vernichtet Infrastruktur unerkannt via Schadsoftware.
Die Washington Post berichtet über einen ungeheuerlichen Fall der Zerstörung eines Wasserwerks durch eine Cyberattacke und die Tagesschau übersetzt die Berichterstattung.

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Wen offert Schäuble wegen ein paar Banken-Peanuts

Die Einheit bei den Peanuts der Banken muss neu definiert werden. Am 21. April 1994 fielen denkwürdigen Worte des Deutschen-Bankenvorstandes Kopper: „Wir reden hier eigentlich von Peanuts“. Es ging um offene Handwerkerrechnungen in Höhe von 50 Millionen Mark im Rahmen der Immobilienpleite von Jürgen Schneider. 50 Millionen sind bei staatlichen Bad Banks überhaupt nicht mehr erwähnenswert, zumal sie noch in DM gerechnet wurden. Die europäischen Staatenlenker haben Billionen Euro Schulden im Blick. Da kann unser Finanzminister in seinem Zuständigkeitsbereich schon mal 55,5 Milliarden als Peanuts übersehen.
Andererseits

  • Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
  • Wer bei seiner Bad Bank viele Milliarden übersieht, sollte keine Unternehmer belangen wenn sie ein paar lächerliche Millionen in der Bilanz übersehen haben…
    - Ein Versehen und Dyskalkulie kommt auch an höchsten Stellen vor.

Welchen Mitarbeiter offert Schäuble dieses Mal in seinem Zorn?

Anmerkung: Vor fast einem Jahr machte unser zorniger Finanzminister seinen Pressesprecher Offer vor den Fernsehkameras nieder. „Reden Sie nicht Herr Offer…“ „…dann haben Sie die Zahlen und ich brauche Sie Ihnen nicht vorlesen…“
Damals vermutete man mitmenschliche Probleme oder mangelhafte Kompetenz in der Behandlung von Ministeriumsmitarbeitern. Jetzt kommen Kompetenzprobleme bei Stellenbesetzungen hinzu. Das Finanzministerium macht die Rechenkünste deutscher Bilanzprüfer zur Lachnummer. Trotz sehr langer Ausbildungs- und Studienzeiten bekommen Fachleute im Zuständigkeitsbereich des Finanzministeriums noch nicht mal die Grundrechenarten in den Griff. Bekanntlich werden auf Bankkonten nur Beträge im Soll oder Haben gebucht. In Bilanzen werden die Grundrechenarten zur Addition oder zur Subtraktion eingesetzt. Die sollte man als Banker kennen. Wenn Bad Bank bedeutet, dass dort hochbezahlte Leute sitzen, die nicht rechnen können, dann sollte man sie auf eine Schul Bank versetzen, damit sie Rechnen lernen.
Jeder Unternehmer, der mal unter Zeitdruck ein paar Millionen übersieht, bekommt großen Ärger mit den staatlichen Stellen. Das Finanzministerium sollte in Zukunft allen Unternehmen gegenüber christliche Nachsicht üben, wenn dort zufällig beim Nachrechnen noch ein paar Millionen in den Kassen gefunden werden. „…mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.

Wenn ich demnächst Azubis auf die Prüfung zur Tabellenkalkulation vorbereite, habe ich eine neue Textaufgabe, die mit Excel gelöst werden muss: Der Deutsche Banker Hilmar Kopper hat die Einheit Peanuts mit 50 Mio DM definiert. Wie viele Peanuts wurden dann bei der Bad Bank der HRE übersehen?
Wer die Antwort nicht kennt und das ehrlich zugibt ist naiv und kann Abgeordneter der Piraten werden. Wer seine Dyskalkulie (Rechenschwäche) hingegen verheimlicht, könnte Karriere im Finanzministerium oder bei einer Bad Bank machen – falls er nach der Lehre vom Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wird.

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Hybridtechnologie in Brandenburg ist Spitze

Hybridfahrzeuge wie der Prius senken den Verbrauch um ca. 30 % wenn man Fahrzeuge mit gleichen Fahrleistungen vergleicht. Dabei wird überschüssige Energie in einem Akku gespeichert und bei passender Gelegenheit für den Antrieb oder die Klimaanlage genutzt. Diese Technik wurde früh in Deutschland erdacht und in Japan zu Produktionsreife entwickelt. Der Erfolg hybrider Technologie regt deutsche Ingenieure an, Zukunftsweisendes auf neuen Gebieten zu erproben.

Heute wurde das weltweit erste Hybridkraftwerk in Betrieb genommen. Die Idee ist, dass überschüssiger Strom am Standort der Windkraftanlagen zur Wasserstoff-Produktion eingesetzt wird, wenn sich kein anderer Stromabnehmer findet. Das macht Sinn – selbst bei einem Wirkungsgrad, der fast so schlecht ist, wie der von Kernkraftwerken. Überschüssigen Strom könnte man sonst nur verwenden, wenn es Europaweit riesige Überlandleitungen gäbe, um den Strom zu entfernten Verbrauchern oder zu Hochspeicherbecken in den Bergen zu transportieren. So speichert man jetzt Wasserstoff in Tanks und kann ihn an Autos mit Brennstoffzellen abgeben oder bei Bedarf wieder in Strom zum Einspeisen in das Netz umwandeln.

Vielleicht fahren wir dann in einigen Jahren abgasfrei und tanken in sicherer Entfernung von den Windrädern. So ganz ungefährlich scheint die Technologie doch nicht zu sein, wie das nächste Video zeigt.

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Das Bankgeheimnis ist kein Menschenrecht

… also kann man es in Bezug auf mehr Steuerehrlichkeit neu regeln. Immer mehr Banken werden Rettungsschirme benötigen und sinken damit auf den Status der Bittsteller. Bisher kennen wir Bittsteller im Zusammenhang mit Hartz IV. Sie müssen alle Werte und auch ihre kompletten Kontobewegungen offenbaren – sonst gewährt man keine Hilfe!
Warum soll das auf anderer Ebene nicht anders sein. Immer mehr Banken sind weltweit von Zahlungsausfällen bedroht. Gleichzeitig horten sie Milliardenbeträge, für die keine Steuern gezahlt wurden.

Warum sollten die Parlamente der großen Demokratien dieser Welt nicht beschließen, dass bei Banken, die in Ihren Ländern Geschäfte betreiben, das Bankgeheimnis gegenüber Steuerbehörden abschaffen und Auskünfte an Finanzbehörden zur Pflicht werden.
Alle Bank- und Geschäftskonten müssen zur Überprüfung in Steuererklärungen und Geschäftsbilanzen ausgewiesen werden. Bei jeder in der Erklärung genannten Bank sollte man die passende Gegenbuchung sehen. Banken, die Konten ohne Gegenbuchung in einer Steuererklärung haben, müssen diese stichhaltig erklären können. Wenn dann etwas unstimmig ist, sollte das Konto des Betroffenen gesperrt werden. Der Kontoinhaber erhält eine Frist zur Klärung. Hat er den Staat betrogen, so erhält er zur Nachzahlung noch eine Strafe.
Von solch einer Maßnahme ist nicht die Masse der Steuerzahler bedroht und auch nicht der erfolgreiche und ehrliche Unternehmer, der seine Gewinne in der Geschäftsbilanz ausweist sondern die Betrüger, welche die Existenz und die Autorität von demokratischen Ländern gefährden. Es darf nicht sein, dass die Finanzbehörden den Ankauf von Daten über dubiose Kanäle fördern müssen. Die Staaten müssen ihnen direkt von den Banken geliefert werden. Der gesetzliche Rahmen ist zu schaffen und die globale Bankenkrise erlaubt den Parlamenten dieses Recht zu beanspruchen – sonst keine Rettungsschirme. CD-Ankäufe machen unseren Staat zum Helfer von Erpressern.
Jetzt, wo die großen Banken immer schlechter von Ratingagenturen bewertet werden und selbst die mächtigsten Staaten vor dem Bankrott stehen, sollten sich die Parlamente zusammen tun und das Bankgeheimnis so regeln, dass unsere Steuerbehörden einen vollständigen Überblick über alle Bankkonten haben. Der Missbrauch dieses Wissen muss natürlich verhindert werden. Die dann eingetriebenen Steuermilliarden dürften reichen, um die Krise zu beenden. Der Ankauf von Steuersünder-CDs bringt da vergleichsweise nur Peanuts ein. Wenn die USA und Europa im Zeichen der Bankendämmerung das Bankgeheimnis ändern, können kleine Steueroasen ausgetrocknet werden, wenn man Transaktionen mit den Banken dieser Staaten verbietet. Wenn man Konten von arabischen Diktatoren sperren kann, müsste das auch mit Bankkonten aus kleinen Fürstentümern oder Inseln im Bermudadreieck gehen.
Es bedarf Politiker wie den liberalen Slowaken Richard Sulik, welche nicht die Banken retten wollen, sondern auch Widersprüche aufzeigen und Diskussionen über das bisherige Gemurkse in Sachen Transferunion einleiten [FAZ-Interview, Auszug]: „In der griechischen Armee gibt es 1300 Panzer und 134 000 Soldaten. Unser Land [Slowakei] ist halb so groß, hat aber nur ein Zehntel so viele Soldaten. Es wird zwar immer auf den Konflikt zwischen Athen und Ankara verwiesen. Aber sind nicht beide Länder in der Nato?
… Wir haben die niedrigsten Löhne in der Eurozone. Warum sollten wir da Griechenland retten? Damit Griechenland 1200 Euro Rente zahlen kann, dreimal mehr als wir? Und jetzt sollen wir aufstocken, um Spanien oder Italien zu helfen? Norditalien ist die reichste Region in Europa! Artikel 125 des Lissabonner Vertrages sagt eindeutig: Jedes Land haftet für seine Schulden selbst…“
Recht hat er!
Wahrscheinlich könnte Griechenland seine Schulden bedienen, wenn unbestechliche deutsche Steuerfahnder alle Kontobewegungen von griechischen Steuerflüchtlingen verfolgen könnten und griechische Finanzbeamte, die ihre Aufgaben nicht ernst nehmen gefeuert würden. Das Metall der griechischen Panzer könnte eingeschmolzen werden, um es zur Schuldentilgung zu verkaufen. Niemand wird ein dermaßen desolates Land besetzen welches zudem noch unter dem Schutz der NATO steht. Die einzig vorstellbare Einsatzmöglichkeit der Panzer ist der Schutz vor der eigenen Bevölkerung, die bald aufbegehren könnte.
Forderung an die Politiker aller von der Schuldenkrise bedrohten Staaten:
Die Macht der Banken wankt. Schafft das Bankgeheimnis gegenüber den Steuerbehörden ab. Wer da global nicht mitmacht erhält keinen Rettungsschirm.
Derartige Beschlüsse wäre eine Sternstunde für die von den Bürgern gewählten Parlamentarier. Vor allem dann, wenn sie diese Gesetzesänderung genauso schnell beschließen, wie den EFSF-Rettungsschirm.
Auch wenn es unpopulär ist: In den Banken tätige Steuerfahnder – man könnte sie auch Controller im Auftrag der Steuerehrlichkeit nennen – können mit einem Barriere freien Zugang die Arbeit die Schuldenlast für zukünftige Generationen senken und die Mittel für den Staat beschaffen, die dieser zur Bewältigung seiner Aufgaben braucht.

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Rückgrat haben und Karriere riskieren

Im Grundgesetz finden wir folgendes zu den Entscheidungen unserer Abgeordneten: Artikel 38
(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

Es gibt Menschen in der CDU und der FDP die sich glücklicherweise nicht dem Fraktionszwang unterwerfen, welcher unser Grundgesetz unterläuft.
Es gibt glücklicherweise auch einen Bundestagspräsidenten, welcher die Erläuterung der Gewissensentscheidung zulässt.
Norbert Lammert, Frank Schäffler und Wolfgang Bosbach geben Hoffnung, dass der Artikel 38 weiterhin ernst zu nehmen ist.

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Mit offenen Karten – 102 Arte-Videos zu geopolitischen Themen

Gut verständlich und auf etwa 10 Minuten Dauer beschränkt ist die aus dem französischen übersetzte Arte-Sendung „Mit offenen Karten“ (fr: Le Dessous des cartes).
Die Themen zur Geopolitik werden vom Volkskundler Jean-Christophe Victor seit über 20 Jahren vorgetragen. Mit seinen ca. 1000 Produktionen gestaltete er die älteste Sendereihe bei Arte. Karl-Heinz Grimm synchronisiert die Sendung – sonst wäre sie in Deutschland unbekannt und unverständlich. Bei YouTube kann jeder Interessierte zu jederzeit auf eine Auswahl zugreifen. Besonders den „PoWi“-Lehrern steht ein riesiger Fundus zur Verfügung. Die YouTube Videos zu den wichtigsten Sendungen lassen sich mühelos in Blogs oder in Lernplattformen wie Moodle oder Ilias einbinden.
Die Liste mit 102 Videos ist so angelegt, dass die Themen automatisch bei YouTube gefunden werden.
Das ist sinnvoll weil manche Kanäle mit Fernsehaufzeichnungen plötzlich verschwinden und so nur die gefunden werden, welche noch verfügbar sind. Nebenbei findet man so auch automatisch die ähnlichen Beiträge.

20 Jahre deutsch-französische Beziehungen (1/2)
20 Jahre deutsch-französische Beziehungen (2/2)
Afghanistan – Eine neue Strategie
Afrika
Afrika pflegt Europa
Agrarland Eine neue Art der Auslagerung? – vom 20.06.2009
Ägypten
Ägypten ohne Nil?
AIDS Teil 1
AIDS Teil 2
AIDS Teil 3
Amerikanische Mittelost Politik auf dem Prüfstand
Ansteckende Krankheiten
Aufschwung in Afrika
Bombenangriffe auf den Iran?
Brasilien nach Lula
Chinas ungleiche Gesundheitsversorgung
Das Digitale Schlachtfeld
Das Embargo
Das Militär und die Technologie
Das Osmanische Reich (1/2)
Das Osmanische Reich 2/2
Der Evangelikalismus
Der moderne Krieg ARTE
Der nahe Osten als Einflussgebiet
Der Raketenabwehrschild
Der Vatikan
Desertifikation
Deutschland 15 Jahre nach der Wiedervereinigung
Deutschland und seine Aussenpolitik 2005 01 26
Die derzeitigen Kriege – vom 22.08.2009
Die Karten der Anderen
Die Kunst des Krieges
Die Lage auf dem Balkan 1/2
Die Lage auf dem Balkan 2/2
Die Methode
Die Neuorientierung der NA
Die Verbreitung von Atomwaffen
Die Welt benennen – 12 07 08
Die Zukunft der Weltbevölkerung
Die zwei Gesichter Malaysias
Dubai
Ein Kanal vom Roten ins Tote Meer
Eine Neue Form Des Krieges
Enstehung des Kanadischen Staatsgebietes
Ernüchterung in Afrika
EU Beitritt der Tuerkei
Frankreichs Mittelmeer-Union
Geographische Vereinbarungen
Geopolitische Albtraeume Iran
Geschichte des Asylrechts
Grönland – ein neuer Staat in Amerika? 2009
Großstaudämme der Türkei
Hunger in der Welt
Indien – Eine kommende Grossmacht
Kasachstan – Tigerstaat Zentralasiens?
Klimaflüchtlinge
Kurdistan Kurden
Landwirtschaft Im Umbruch
Latinos in den USA
Lhasa die gestohlene Erinnerung
Mafia – Geopolitik im Verborgenen
Mazedonien
Migration 1 – die Gründe – 21.03.09
Migration 2 – Die Wege – 28.03.09
Migration 3 – Die Politik der EU – 21.03.09
Mongolei
Nach der Mauer: Die Welt
Nepal – Ein Land vor dem aus
Neue Söldner – Die Privatisierung des Krieges
Nigeria Reicher Staat, armes Land
Palästina / Israel
Produktionsverlagerungen
Sahara eine Wüste
Schiiten
Seefahrers und Eunuchen Zheng He
Shanghai: Hauptstadt des 21. Jahrhunderts?
Sudan Erdöl und Darfur
Syrien auf dem Schachbrett
Terrorismus (1) – Urspruenge und Geschi
Terrorismus (2) – Klassifizierung
Terrorismus Lokal Oder Global
Trinkwasser aus dem Meer
Ukraine
Unsere Quellen
USA – Das Ende der “WASP”? vom 12.09.2009
USA , Afrika und Erdöl
Vereinigtes Koenigreich – UK
Völkermord
Von GPS Zu Galileo
Wachstum, Energie und Risikofaktoren; Prognosen 2030
Was will China in Afrika
Weltwirtschaftsgeographie
Zentralasien 1/3
Zentralasien 2/3
Zentralasien 3/3
Zerbricht Belgien?
Zerfallende Staaten
Zukunftsforschung Spezial 1v2
Zukunftsforschung Spezial 2v2
Zusammenrücken am persischem Golf – 17.01.09
Zwischen Land und Meer
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